Zeitschriften-Abo

Vor der Erfindung des Papiers war die mündliche Überlieferung eine Möglichkeit der Weitergabe von Klatsch, Nachrichten, Tipps, Rezepten, Heilmethoden bis hin zu Bauanleitungen und Philosophien. Bei dieser Form wird jedoch nicht alles so weitergegeben, wie es erzählt wurde. Seit Menschen denken können, wird immer etwas dazu gedichtet oder schlimmstenfalls vergessen. So läuft jeder mit seiner Information umher und verursacht den nächsten Irrtum. Spätestens für komplexe Anleitungen und eine breite Streuung vom Informationen, wurde die mündliche Überlieferung zum Problem. So haben die Menschen zunächst in Form von Ritzungen in Steinen, Ton und Baumrinden den Versuch gestartet Ihre Informationen aufzuzeichnen. Bilder waren die ersten Aufzeichnungen, die von den sogenannten Höhlenmenschen angefertigt wurden. Viele Materialien wurden zum Einritzen von Schriften ausprobiert. Bei den Römern gab es unter anderem Wachstafeln. Komplexere Geschichten wurden in den ägyptischen Pyramiden verewigt. Ein Teil der Bildsprache ist jedoch immer noch nicht entschlüsselt. Deshalb werden die „Hieroglyphen“ heute noch gerne verteufelt, wenn etwas nicht lesbar ist. Die Bildsprache ist dermaßen komplex, dass viele Forscher nur munkeln, was die Menschen dieser Zeit damit gemeint haben könnten. Eine einheitliche Schrift mit wenigen Buchstaben wurde erst nach und nach in verschiedenen Völkern entwickelt. Die Keilschrift ist die erste Form der Abstraktion von Sprechlauten. Schriften, die in Sprachen verfasst sind, welche sich im Laufe der Geschichte wenig verändert haben, können dadurch heute noch entschlüsselt werden. Die Sanskrit-Schrift der buddhistischen Mönche ist zum Beispiel so ein Fall. Buddhistische Mönche sind auch die ersten bekannten Schreiber, die sehr dünne Baumrinden zur Informationssammlung benutzt haben. In Ägypten wurde Stein und Ton gegen Papyrus ausgetauscht. Die Erfindung des echten Papiers, in Form von Zerfasern von Rohmaterialien und der Trocknung zu hauchdünnen Papierblättern, ist jedoch den Chinesen zuzuschreiben. Tsai-Lun hieß der gute Mann, der ca. 200 v. Chr. den bedeutenden Schritt machte.

In Deutschland wurde das Papier erst zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert n. Chr. eingesetzt. Vielen Menschen war erst ab dem 18. und 19. Jahrhundert beschieden, Lesen und Schreiben zu lernen. Erst mit der Organisation von Schulen für die breite Bevölkerung fanden Bücher und Hefte auch mehr Abnehmer. Die Menschen hatte Interesse am Lesen. Erste kleine Hefte gab es zur moralischen Aufklärung. Im 19. Jahrhundert wurden in der Industrialisierung auch parteiische Hefte gegen Unterdrückung und Krieg gedruckt. Eine bekannte Zeitschrift ist wohl auch die Erfindung der Zeitung. Im 20. Jahrhundert fanden die ersten Zeitschriften zur reinen Unterhaltung Einzug in die Geschäfte. Werbung musste unter das Volk, damit neue Produkte verkauft werden. Die Werbung wurde unterhaltsam gebündelt und mit Tipps und Neuigkeiten zu Zeitschriften gemixt. Heutzutage sind Zeitschriften in verschiedenen Ausführungen erhältlich, und zwar nicht nur im Geschäft. Wer heute sein Zeitschriften-Abo* im Internet bestellt, spart bis zu 90 % beim Einkauf. Die Abo-Online-Empfehlung schüttet sogar Bargeldprämien aus.

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