Gutscheine & Werbung von der Antike bis zur GegenwartWer denkt, dass Werbung eine Zeitgeisterscheinung der Gegenwart ist, irrt. Es gab sie zu allen Zeiten, seit Menschen Waren zunächst tauschten und später gegen Bargeld erhielten, gab es auch die Möglichkeit für den Kauf der Konsumgüter zu werben. Schon im antiken Rom sorgten die "Praeco" mit öffentlichen Ausrufen dafür den Menschen in Dorf und Stadt Termine wie Versteigerungen von Gütern oder die Zeiten, zu denen ein Händler mit bestimmten Waren anwesend sein würde, bekannt zu machen. Lange war dies die gängige Art der Absatzförderung von Waren. Ob es zu diesen Zeiten bereits Rabattaktionen gab, kann nicht mehr so genau nachvollzogen werden. Sicher langen diese eher auf privater Ebene zwischen Händler und Käufer und resultierten aus der Gewohnheit um den Wert einer Ware zu feilschen, bevor man sich auf den Kaufpreis einigte. Durch die Erfindung der Buchdruckerkunst beeinflusste Johannes Gutenberg im Jahr 1445 auch die Entwicklung der Werbung. Man findet aus dieser Zeit erste Handzettel, die den potenziellen Kunden Versprechungen bezüglich der zu kaufenden Ware machten.Das flächendeckende Inserat entstand im 17. Jahrhundert in den sogenannten Intelligenzkomptoirs. Diese Art von Einrichtungen gaben gedruckte Listen heraus, in denen Verkäufer ihr Angebot eintragen und Käufer diese entnehmen konnten. Schnell ging man dazu über, diese Listen zu vervielfältigen zum Kauf anzubieten, weshalb die Herausgabe dieser Schriften am Ende auch steuerpflichtig wurde. Im Preußen des Jahres 1727 sorgte Friedrich Wilhelm I. dafür, dass das Inserieren von Verkaufsangeboten vom Zeitschriftenhandel getrennt wurde. Diese Maßnahme behielt bis ins Jahr 1849 ihre Gültigkeit und wurde mit der Aufhebung des Intelligenzzwanges abgeschafft. So konnten Zeitungen in der Auflage günstiger hergestellt werden, da der Anzeigenverkauf den Verlegern Geld einbrachte und die Werbung gelangte zu allen Zeitungslesern.Beim Sozialdemokraten Lasalle rief dieses Verfahren allerdings auch Kritik hervor, denn er hielt alle Schriften nun nicht mehr für unabhängig sondern beeinflusst von den Geldgebern. In dieser Zeit entstanden deshalb auch „Generalanzeiger“, die zwar redaktionelle Inhalte boten, sich zumeist aber durch umfassenden Inseratenteil auszeichneten und bei den für Werbung empfänglichen Kunden Anklang fanden. Hier finden wir auch die geschichtliche Weiterführung des Rabattsystems: Der Gründer des Berliner Tagblattes, Rudolf Mosse, verstand es meisterhaft, den Verkauf seiner Anzeigenblätter mit einem solchen ausgeklügelten System zu verbinden und so im Berliner Volk zahlreiche Leser zu binden. In der Zeit der Nationalsozialisten gab es einen herben Rückschlag für das Werbewesen, denn die Machthaber wollten den Konkurrenzkampf der Privatwirtschaft unterbinden. Man boykottierte die Arbeit des Werbemittelgewerbes durch den Entzug der Veröffentlichung amtlicher Bekanntmachungen. Auch der Krieg, und der damit verbundene Preisverfall behinderte das Vorankommen der Werbebranche. Im Wirtschaftswunder-Deutschland hingegen fand die Werbung schnell zu neuer Blüte. Mit den weiterentwickelten Drucktechniken der kommenden Jahrzehnte in der Farblithografie, aber auch durch Aufstellung der Plakat – oder Litfasssäulen wurden der potenziellen Kundschaft in dieser Zeitspanne Produkte angepriesen und auf besondere Aktionen aufmerksam gemacht. Ihre Hochzeit auf schriftlichen Medien hatte die Anzeigenwerbung in den 1970er Jahren. Und einen wichtigen Stellenwert hatte in dieser Zeit das Rabattmarkensystem vieler Geschäfte auf den Einkauf und den Konsum des Bürgertums dieser Zeit. Kaum jemand, der keine Rabattkarte aus dem „Konsum“ mitbrachte und fleißig sammelte. Die Kundenbindung an ein bestimmtes Unternehmen wurde so für den Verkäufer sichergestellt und der Kunde profitierte davon, in dem man ihm nach der Sammelaktion einen geldwerten Vorteil überließ oder die Marken gegen Waren eingetauscht werden konnten. In Frankreich hat das Rabattsystem bis heute einen wichtigen Stellenwert. Hier werden häufig zwei Artikel zum Preis von einem angeboten oder der Kunde erhält bei Vorlage eines Coupons an der Kasse eine sofortige Preisreduktion. In den letzten Jahren hat diese Art der Kundenbindung aber auch in Deutschland immer mehr Einzug gehalten. Selbst im Internet gibt es Anbieter vieler Rabattaktionen, die Gutscheincodes für die unterschiedlichsten Geschäftsbereiche für den Nutzer vorhalten, der diese dann direkt im entsprechenden Onlineshop einlösen kann. Ein besonders umfangreiches Angebot an Rabatten und viele interessante Gutscheine* findet man beispielsweise bei www.gutscheincode123.de. Kunden können hier zunächst einen Blick auf das Gutscheinangebot werfen und nach passenden Rabatten suchen, ehe sie im Internet nach einem Produkt Ausschau halten. * Wir empfehlen unseren Mitgliedern, Kunden und Freunden, Gutscheine von www.gutscheincode123.de. An den generierten Umsätzen partizipieren wir. Auf diese Weise sparen Sie bares Geld beim Online-Kauf und unterstützen uns beim Betrieb dieser Webseite.
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