Die Architektur des Christentums

Ab dem 4. Jahrhundert nach Christus ging eine weitreichende Veränderung durch das Römische Imperium. Es waren nicht mehr die Triumphbögen der Römischen Kaiser, die mit großer Intensität gebaut wurden. Es waren Christliche Kirchen, welche mehr und mehr das Bild vor allem in der Hauptstadt Rom prägten.

Es war im Jahre 333 nach Christus, dass mit dem Bau der großen Basilika Alt St. Peter begonnen wurde. Sie sollte für 1000 Jahre die bedeutendste Kirche der Stadt bleiben - bis auf den Fundamenten der Kirche der heutige Petersdom erbaut wurde.

Die Petersbasilika auf dem Hügel "Vaticanum" war für damalige Verhältnisse riesig. Sie konnte in ihrem Mittelschiff ganze Pilgerscharen beherbergen. Dies war aber auch nötig, denn immer mehr Menschen aus ganz Italien strömten nach Rom, um dort Jesus in den großen Kirchenbauten zu huldigen.

Kaiser Konstantin war der Förderer des Baus dieser bedeutendsten Kirche des Reichs gewesen. Er ließ sich dementsprechend auch auf einem Mosaik am Boden der Basilika darstellen. Darauf übergibt er Jesus, begleitet von Petrus, ein Modell der Kirche.